--> Schuppen und Scheunen in Böhlen | Thüringische Sommerakademie

Schuppen und Scheunen in Böhlen

Thüringische Sommerakademie – Kalender 2005
Fotografien von Michael Dohle

Die Kalendermotive als zwölfteilige Kartenserie! Nur noch Restexemplare…
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Zum Kalenderprojekt 2005 “Schuppen und Scheunen in Böhlen”

Schuppen und Scheunen – in fast allen Menschen erwecken sie eine diffuse Sympathie. Auf Reisende und Wanderer, vor allem auf Stadtmenschen, auf Zeichner, Maler und Fotografen üben sie eine magische Anziehungskraft aus. Farben und Strukturen kann man entdecken, Materialien verschiedenster Herkunft ergeben ein faszinierendes Bild übereinandergeschichteter Zeit. Bleibt man länger in ihrer Nähe, scheinen sich diese merkwürdigen Bretterbuden, viele schon krumm und schief, zerfurcht von Wind und Wetter, in skurrile Gestalten zu verwandeln, eine jede mit eigenem, unverwechselbarem Gesicht. Sie ducken sich hinterm Haus oder stehen stolz auf der Wiese, wie letzte Überlebende einer vergangenen Welt, so als könnten sie viel erzählen. Doch sie bleiben der fremden Neugier gegenüber meist verschlossen, dunkel und geheimnisvoll.

Die Schuppen und Scheunen von Böhlen sind nicht nur ein charakteristischer Teil des Ortsbildes, sie sind ein beeindruckendes Beispiel ländlicher Kultur in Thüringen. Und sie zeugen von Generationen namenloser “Baumeister”, die ihre unverwechselbaren Handschriften hinterlassen haben. Ihnen und ihrer Hände Arbeit ein kleines Denkmal zu setzen und einige dieser Bauten abzubilden, bevor sie verschwunden sind, ist das Anliegen unseres Kalenders zum 15-jährigen Bestehen der Sommerakademie.

Zu verdanken ist die Realisierung des Projektes der glücklichen Begegnung unserer Idee mit Michael Dohle, der als Dozent in den Jahren von 2002-2005 regelmäßig Kurse für Fotografie in der Thüringischen Sommerakademie geleitet hat. Während eines zusätzlichen Arbeitsaufenthaltes 2003 hat er die Schuppen und Scheunen von Böhlen fotografisch festgehalten. Damit war das Thema für unseren Jubiläumskalender gefunden und gleichzeitig die Entscheidung zugunsten klassischer Schwarz/Weiß-Fotografie gefallen. Für die engagierte und großzügige Unterstützung unseres Projektes gebührt Michael Dohle unser besonderer Dank, ebenso der Grafikerin Anke Thomas für die zeitlose Gestaltung des Kalenders (Christoph Goelitz, im November 2004).

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