Steinzeit in Böhlen

Bildhauerei
mit Reinhard Rösler
16. – 23. Juli 2011

Stipendien möglich stipendien

Kursnummer: T 2113 anmeldung

KURSBESCHREIBUNG

Wer sich für Plastik und Bildhauerei interessiert, hat sicher eine Lieblingsplastik, eine Figur, ein Porträt, ein kubistisches Werk, eine Tierplastik oder ein Relief; ein Werk aus der nahen oder auch ferneren Geschichte der Bildhauerei, das schon immer Bewunderung auslöste. Wie wäre es mit einer Kopie eines solchen Werkes? Mehr oder weniger streng, vielleicht auch etwas freier, sozusagen in Anlehnung an…
Zwar stehen wir in der Begrenzung von Zeit, Material und eigener Fähigkeit, aber vieles kann sich entwickeln, wenn man begeistert ist, auch wenn die Wege großer Meister nicht so einfach nachzuzeichnen sind. Aber der Versuch sich ihnen zu nähern, lohnt sich bestimmt.
Man braucht also außer der zeichnerischen Grundausrüstung (Zeichenzeug, Skizzenbuch, Karton…) gutes Bildhauerwerkzeug für Weichgestein (z.B. Firma König), einige aussagefähige Fotos (oder vielleicht gar eine Kopie des Originals?), als weitere Voraussetzung eine grobe plastische Skizze aus Ton oder Gips, realistische Erwartungen und… Begeisterung! Na dann… Ton und Gips stehen seitens der Akademie zur Verfügung, Sandsteine verschiedener Größe gegen geringe Zusatzkosten. Einfache Steinbildhauerwerkzeuge (Meißel) können ausgeliehen werden.

Voraussetzung/Niveau: für Anfänger und Fortgeschrittene
Arbeitsmaterialien: siehe Kursbeschreibung

PREISE

Kursgebühr: 440 €
Kursgebühr ermäßigt: 290 € ermäßigungen/stipendien
(inklusive Vollverpflegung)

KURSZEITEN

Anreise: 1. Tag bis 18 Uhr (18:30 Uhr Abendessen und Einführung)
Kurszeiten: 10 bis 18 Uhr (inkl. Mittagessen)
Abreise: letzter Tag nach dem Frühstück
Freies Arbeiten: vor und nach den Kurszeiten möglich (i.d.R. 7 bis 24 Uhr)

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REINHARD RÖSLER
1953 geboren in Kehrberg (Prignitz), Theatertischlerlehre, Studium Theaterplastik, anschließend Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Helmut Heinze und Detlef Reinemer, Meisterschüler bei Prof. Helmut Heinze. 1991 Gründungsmitglied des Kunstvereins „ Mobiles Büro für Erdangelegenheiten” in Köln und Leipzig, seit 1993 Zusammenarbeit mit dem Theater „Titanick” Münster/Leipzig. Seit 1989 Skulpturenperformance und Ausstellungen, u.a. 1993 Köln „ Sui Generis”, 1995 Caracas (V ) Galionsfigur, 1995 Amsterdam (N) Galionsfigur, 1997 Leipzig, „ Kelch”, 2004 Pittsburgh (USA) Galionsfigur, 2006 Leipzig Ausstellung „Himmel & Erde”Galionsfigur/ „Übergriff” I-III. Seit 1996 Lehrauftrag für Plastik an der Abendakademie der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, seit 1997 Schnee und Landart Symposien im Riesengebirge, Alpen, Rocky Mountains, seit 2002 jährliche Symposien mit Studenten der HGB Leipzig („Körper, Raum, Zeit”).