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Über uns

Am Anfang …

Begonnen hat alles im Januar 1991. Eine gerade leer geräumte Fabrik in Böhlen, die der Berliner Maler Reinhard Stangl und der aus dem Ort stammende Musiker Christoph Goelitz in Augenschein nahmen, ließ die Idee einer alternativen Nutzung aufkommen. Im Mai trafen sich dann erstmals Bildende Künstler und Künstlerinnen aus Berlin und wenig später Kunststudenten von der FH Aachen, um die Fabrikräume zeitweilig in Besitz zu nehmen. Der abgelegene Veranstaltungsort fern vom städtischen, etablierten Kunst- und Kulturbetrieb, schien bestens geeignet für ein konzentriertes und ungestörtes künstlerisches Arbeiten. Im Sommer 1992 trafen einige Berliner Künstler als Dozenten auf mehr als dreißig angehende Kunststudenten und interessierte Laien jeden Alters, um mit ihnen drei Wochen lang zusammenzuarbeiten. Es war die erste Thüringische Sommerakademie, eine ungewöhnliche Idee hatte Gestalt angenommen. Nicht als einmaliges Ereignis konzipiert, sollte sie von nun an als feste Einrichtung im Sommer jeden Jahres der gemeinsamen Arbeit, dem Austausch und der Begegnung dienen. 1993 folgte den Bildenden Künstlern erstmals ein zweiwöchiger Internationaler Kammermusikkurs mit Konzerten und öffentliche Proben, bis heute ein fester Bestandteil des Programms. 1997 wurde die Thüringische Sommerakademie mit dem Thüringer Kulturpreis geehrt.

… und heute

Schwerpunkt unserer Sommerkurse sind die Musik und Bildende Kunst geblieben, erweitert um Workshops in den Bereichen Literatur, Darstellende Kunst und Körperarbeit. Lesungen und Konzerte, Theater und Ausstellungen bilden dazu den passenden Rahmen. veranstaltungen

Wer schon hier war, weiß: Willkommen sind alle, die selbständig arbeiten, aber auf Anregung und Austausch, Unterstützung und Kritik nicht verzichten wollen. Mittlerweile steht der Fabrikhof ganzjährig auch allen anderen zur Verfügung, die einzeln oder in Gruppen einen Ort zum konzentrierten Arbeiten oder zur Erholung suchen. Weitere Informationen hierzu unter freier arbeitsaufenthalt oder alternatives tagungshaus.

 

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