Die Camera obscura – eine Fotokamera (fast) ohne Fototechnik

Fotografie mit Thomas Bachler

ABGESAGT verschoben auf Sommer 2014!

KURSBESCHREIBUNG

Die vielfältigen Möglichkeiten der Camera obscura – auch Lochkamera genannt – stehen im Zentrum meines Kurses. Diese „primitive“ Fototechnik zeichnet sich aus durch eine besonders atmosphärische, weiche Abbildung der Dinge, eine praktisch unendliche Tiefenschärfe der Aufnahme und die Tatsache, dass immer mit Langzeitbelichtungen gearbeitet werden muss.

Fotografische Vorkenntnisse sind für diesen Kurs nicht nötig. Wir beginnen mit dem Bau einfacher Lochkameras (Material hierfür bringe ich mit) sowie dem Ausprobieren dieser Apparate. Die Tatsache, dass eine Fotokamera mit wenig Aufwand selbst entworfen und gebaut werden kann, bietet ungeahnte Möglichkeiten. Der kreative Prozess beginnt gleich mit dem Bau der eigenen Kamera – ein unschätzbarer Vorteil! Ein einfaches Fotolabor reicht auch hier aus, um die Aufnahmen selbst zu entwickeln. Jetzt ist die eigene Bildidee, das künstlerische Konzept gefragt, um in einer Art Dialog mit der Camera obscura zu überzeugenden Aufnahmen zu gelangen. Ich freue mich auf eine intensive, spannende Woche!

Zusatzinformationen: Es wird ausschließlich mit Schwarz/Weiß-Fotomaterial gearbeitet. Für den Kurs bringe ich Werkzeuge, Fotopapiere und -chemie mit. Pro Teilnehmer werden vor Ort zusätzlich zur Kursgebühr 20 € Materialkosten (Fotochemie, Verbrauchsmaterialien) berechnet. Fotopapiere werden je nach eigenem Bedarf zusätzlich abgerechnet – je nach Arbeitsweise ist hier mit 20–40 € zu rechnen.

Max. Teilnehmerzahl: 10
Voraussetzung/Niveau: keine fotografischen Vorkenntnisse notwendig
Arbeitsmaterialien: Sinnvoll ist robuste Arbeitskleidung, Notizblock und Stift. Wer ein Fotostativ hat, soll dies bitte mitbringen!
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THOMAS BACHLER
geboren 1961;
Studium an der Kunstakademie Kassel 1983–1989;
Organisation des ersten Lochkamerakongresses in Deutschland 1985;
seitdem zahlreiche Lehraufträge, Ausstellungen, Publikationen speziell zu dieser Fototechnik;
lebt seit 2004 als freier Künstler in Dresden

www.thomasbachler.de