Expedition in die Natur… Freies Zeichnen.

Freies Arbeiten mit Katja Hoffmann Wildner
7. – 12. August 2014

Kursnummer: T2144   hat bereits stattgefunden

Stipendien möglich stipendien

KURSBESCHREIBUNG
Wenn der Maler nicht nur das malt, was er vor sich sieht …
…sondern auch das, was er in sich sieht, malt er nicht nur was er vor sich sieht, sondern auch, was er in sich sieht. Inspiriert von den Worten des Früh-Romantikers Casper David Friedrich (1774-1840) möchte ich anbieten, einmal in die Natur zu gehen, um nicht ausschließlich die Natur abzubilden, sondern die Natur in erster Linie zu beobachten. Diese Reise wird in eine Landschaft führen, welche die eigene innere Landschaft beschreibt. Jeder Mensch, ob Künstler oder nicht, hat eine innere Landschaft. Die meisten Menschen getrauen sich nicht diese Reise anzutreten, vermutlich weil sie glauben, sie können das nicht. Das stimmt allerdings nicht! Nur wenn wir die Natur anders „lesen“, werden wir automatisch anders handeln. Speziell in diesem Kurs soll die Natur uns als Lehrer begegnen. Alles ist schon vorhanden, wir werden es lediglich anhand von künstlerischen Arbeiten beobachten und untersuchen. Es darf gezeichnet, gemalt, gebaut oder experimentiert werden. Ich möchte von Ihren Vorlieben ausgehen, ganz gleich welche Sie haben. Der Ansatz geht primär nicht vom Handwerk aus, sondern von einem anderen Verständnis der Natur gegenüber. Das Handwerk kommt dann ganz von allein. Was Sie in diesem Kurs lernen, werden Erfahrungen sein, die Sie für Ihre weitere künstlerische Beschäftigung, aber auch in Ihrem Alltag bereichern werden.

Die Arbeitsmittel sollen nach persönlicher Vorliebe gewählt werden. Ob dann gezeichnet, plastisch oder performativ gearbeitet wird, liegt also bei jedem Teilnehmer selbst. Natürlich auch mit traditionellen Mitteln, wie Kreide, Aquarell oder Ölfarbe gearbeitet  werden. Dementsprechend bitte die passenden Arbeitsmittel in ausreichender Menge mitbringen.

PREISE
Kursgebühr:  390 € / 370 € (Frühbucherrabatt bis 31.5.2014)
Kursgebühr ermäßigt: 320 € (S*)  ermäßigungen/stipendien
(inklusive Vollverpflegung)

KURSZEITEN
Anreise: 1. Tag 14-17 Uhr (19 Uhr Abendessen)
Kursbeginn: 1. Tag vor oder nach dem Abendessen
Kurszeiten: genauere Informationen ca. 4 Wochen vor Kursbeginn
Abreise: letzter Tag nach dem Frühstück
Freies Arbeiten: vor und nach den Kurszeiten möglich (i.d.R. 7 bis 23 Uhr)

zurück zur kursübersicht

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.

 

k-hoffmann-wildner

KATJA HOFFMANN WILDNER
1980 in Löbau geboren.
1999-2001 Ausbildung zur Gestaltungstechnischen Assistentin, Fachrichtung Grafik an der AiK in Dresden.
2001-2007 Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden bei Prof. Ulrike Grossarth.
Seit 2004 Projektreisen nach Polen, Ukraine, Tschechien, USA, Brasilien.
2007-2009 Meisterschülerstudium und Assistenz bei Prof. Ulrike Grossarth.
Seit 2010 selbständig als Bildende Künstlerin.
www.katja-hoffmann-wildner.de

Projekte/Ausstellungen
2010 Vogelhochzeit, Heimatforscher im hybriden Spiel, mit Elke Schindler, Beteiligung auf dem Schwarzmarkt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen Nr.13 in Dresden, Staatsschauspiel Dresden, eine Produktion der Mobilen Akademie am Hau, Berlin, als Film- und Forschungsprojekt auch in Nebelschütz, Sachsen.
2009 Schulchan Aruch 9. November / Der gedeckte Tisch, mit Yuka Origasa, Projekt zum Gedenktag der Reichspogromnacht in der Synagoge zu Dresden. Kohelet 11, 1-10, mit Yuka Origasa, Lesung aus dem Alten Testament am Geburtshaus von Thomas Toivi Blatt, Izbica, Polen. 2008 Robert-Sterl-Preis der Sammelstiftungen des Bezirkes Dresden. Który klucz pasuje do zamka? / Welcher Schlüssel passt in welches Schloss? Einzelausstellung zum Robert-Sterl-Preis der Sammelstiftungen des Bezirkes Dresden im Senatssaal der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Kohelet 3, 1-8, mit Yuka Origasa, Lesung aus dem Alten Testament in Theresienstadt, Tschechien.
2007 Pod spódnicą babci / Unter dem Rock der Großmutter mit Yuka Origasa, Projekt in Przysucha, Polen, gefördert vom Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden. Dom mojej babci jest duży, ale mój nie / Das Haus meiner Großmutter ist groß, meines aber nicht, mit Yuka Origasa, Projekt in Krakau, Plaszow, Polen.

Weitere Projektbeteiligungen, inklus. Projektentwicklung & -betreuung:
2008 Überfahrt am Schreckenstein, Projekt der Fachklasse für Übergreifendes künstlerisches Arbeiten der Hochschule für Bildende Künste Dresden, Prof. Ulrike Grossarth, in Dresden.
2009 Wesele w Lublinie, Projekt von Ulrike Grossarth in Lublin, Polen.
2009 Inspektor Klischee, im Projekt Lublinlounge von Ulrike Grossarth in New York City, USA.