In früheren Zeiten eine Färberei wurden hier seit Ende des 19. Jahrhunderts vor allem Holz- und Glasartikel wie Rollos, Barometer und Sanduhren hergestellt. Dies ist Vergangenheit, doch bleibt der Fabrikhof auch künftig ein Ort, wo vor allem gearbeitet werden kann; gedacht für Künstler wie Theaterleute, Maler, Musiker und alle anderen, die einen Platz für die eigene Arbeit oder auch nur Ruhe und Erholung suchen.
Die verschiedenen Gebäudeteile umrahmen einen Innenhof, der von Jahr zu Jahr grüner wird. Eine besondere Fabrik-Atmosphäre bieten die Aufenthaltsbereiche mit Kamin, Bar und kleiner Bibliothek. Neben der Nutzung für die Veranstaltungen und Kursen der Thüringischen Sommerakademie hat sich der Fabrikhof zu einem beliebten Arbeits- und Tagungsort für andere Gruppen und Veranstalter entwickelt.
Zehn Ateliers und Arbeitsräume in der Größe von 30 bis zu 140 qm stehen zur Verfügung, insgesamt mehr als 600 qm, dazu überdachte Außenflächen von 150 qm. So können mehrere Gruppen, Kurse und Workshops oder auch Einzelpersonen ungestört arbeiten. Vorhanden sind außerdem eine Grafikwerkstatt mit zwei Tiefdruckpressen, ein Fotolabor für Schwarz-Weiß-Arbeiten, Parkettsaal mit Steinway-Flügel und Probenräume Musik mit weiteren zwei Flügeln und Klavieren…
Der Fabrikhof ist in die Dorflage integriert, dahinter beginnen Felder, Wiesen und ausgedehnte Wälder. Ein wechselhaftes Mittelgebirgsklima bestimmt das Wetter. Dem Sommer mit angenehmen Temperaturen folgt ein überwiegend sonniger Herbst, im Winter gibt es mitunter viel Schnee. Dank der Zentralheizung sind alle Räume zu jeder Jahreszeit uneingeschränkt nutzbar.


