Rückblick 2012 | ARABISCHE MUSIK

Konzert mit Lamine Belaala (Algerien) und El Andarab
Sonntag, 29. Juli – 20:30 Uhr

Fotogalerie

 

Im Mittelpunkt unseres Konzertes am Sonntagabend steht der außergewöhnliche algerische Sänger und Multiinstrumentalist Lamine Belaala. In der Begegnung mit der virtuosen Kanunspielerin Hanan El-Shemouty und weiteren Mitgliedern der internationalen Berliner Gruppe “El Andarab” wird die bis ins Mittelalter reichende Tradition arabisch-andalusischer Musik auf faszinierende Weise wieder lebendig.

Lamine Belaala hat in seiner Heimatstadt Constantine schon als Kind bei seinem Vater, einem Professor für klassische arabische Musik, am dortigen conservatoire studiert und gelernt. Der Schwerpunkt lag auf der alten andalusischen Musik, die einer der Vorläufer und Haupteinflüsse für den Flamenco war. Der charismatische Algerier trägt die warme Sonne seiner Heimat im Herzen und lässt sie durch sein emotionales Spiel und Gesang auch in Deutschland und anderen Ländern Europas scheinen. Die Natürlichkeit seines Wesens spiegelt sich in seiner Musik wieder.
Für jedes Stück und zu jeder Stimmung weiß Lamine Belaala das passende Instrument auszuwählen. So spielt er mal auf der Violine, dann wieder auf der Laute, ein anderes Mal auf dem Piano oder einer Gitarre, einer Mandoline oder gar einem Banjo.

Bei El Andarab handelt es sich um eine multikulturelle Musikgruppe, die von Lamine Belaala mit begründet wurde. Gemeinsam haben sie sich auf eine Mischung von arabo-andalusischer Musik, von Flamenco und spanisch-algerischer Musik spezialisiert.

Lamine Belaala: Oud, Gitarre, Gesang
Hanan El-Shemouty: Kanun, Percussion, Gesang
Roman Hengge: Klarinette, Percussion
Miloud Mesabih: Percussion, Derebouka
Hichem Soltan: Percussion, Tambourin, Rik

***

Das Platzangebot im Kleinen Saal der Sommerakademie ist begrenzt, daher empfehlen wir Ihnen eine Kartenreservierung für dieses Konzert: Telefon 036781-29934 oder per E-Mail über kontakt

zurück zur Übersicht

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.

pressestimmen
als PDF zum Download:
Thüringer Allgemeine