Die schwierige Mitte

Literatur – SCHREIBWERKSTATT

mit Matthias Göritz | 6. bis 13. August 2017

Der Anfang ist leicht, das Ende schon schwieriger. Am schwersten aber fällt fast allen Autoren der Mittelteil. In diesem Kurs beschäftigten wir uns damit, wie sich eine Geschichte aus einem Anfangskonflikt heraus weiter entwickeln lässt.

Wir erkundeten Schritt für Schritt einige Bauformen des Erzählens und der lyrischen Schreibweise. Einerseits standen praktische Schreib-Übungen auf dem Programm, andererseits Gespräche über die von den Teilnehmern von zuhause mitgebrachten Texte; Ziel war, das eigene Schreiben schärfer und genauer einzuschätzen und somit selbstständig weiter entwickeln zu können.

In den einzelnen Sitzungen standen jeweils unterschiedliche Themen im Mittelpunkt – zum Beispiel Spannungsbögen, Figurenentwicklung, Erzählkomposition, sowie in der Lyrik vor allem Syntax, Zeilenbruch und Bildaufbau.

Am Ende unserer Zeit in der Sommerakademie stand eine Abschlusslesung mit Texten aus der Werkstatt auf dem Programm.

Impressionen


Rückblick Kurs 2016
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MATTHIAS GÖRITZ
geb. 1969 in Hamburg, lebt als Schriftsteller in Frankfurt am Main. Längere Aufenthalte in Moskau, Paris, Chicago und New York. Er unterrichtete Literatur und Schreiben am Bard College, New York, an der Bundesakademie Wolfenbüttel und am Frankfurter Literaturhaus. Göritz veröffentlichte u.a. die Gedichtbände Loops (2001), Pools (2006) und Tools (2012). Sein Debütroman Der kurze Traum des Jakob Voss wurde 2005 mit dem Mara Cassens Preis und mit dem Jurypreis des Bayrischen Rundfunks ausgezeichnet. 2011 erhielt Göritz den Robert Gernhardt Preis, 2014 den William Gass Preis. Sein zweiter Roman “Träumer und Sünder” erschien 2013 bei C. H. Beck.